Aggressionstheorie

Die Aggressionstheorie von Goodman ist eine Erläuterung zum Begriff des Bewusstseins. Das Bewusstsein sei funktional zu verstehen als eine Verzögerung an der Kontaktgrenze, weil die Bedürfnis­befriedigung schwierig und mit Hindernissen versehen ist. Um die Schwierigkeiten zu überwinden und die Hindernisse aus dem Weg zu räumen, brauchen wir Energie. Diese Energie nennt Goodman »Aggression« (und der Begriff entspricht genau dem »Zorn« bei Thomas von Aquin).

Warum muss es solch ein sozial unverträgliche Begriff sein, der diesen Prozess beschreibt, den wohl kaum jemand bestreiten wird? Darum: Weil die Unverträglichkeit keiner sprachlichen Fehlbenennung entspringt, sondern einem tatsächlichen Konflikt mit der Gesellschaft. Die Bedürfnisbefriedigung muss zwar nicht, kann aber in einen Widerspruch zwischen Gesellschaft und Individuum führen. Diesen Widerspruch nicht nur aufgrund der faktischen Machtverhältnisse, sondern auch moralisch stets zuungunsten des Individuums und zugunsten der Gesellschaft zu entscheiden, leuchtet nicht ein. Die ständige Frustration der individuellen Bedürfnisse mündet, wie Freud sehr genau beobachtet hat, im Unbehagen an der Kultur, folglich in Aggression gegen die Güter und die Werte der Kultur.

Um die Korrektur zu verstehen, die Goodman an Freud vornimmt, müssen wir Freuds Wendungen sehr genau analysieren. Zum einen scheint er die »Sättigung unserer Bedürfnisse« vornehmlich als passives Bekommen zu sehen, was dem pränatalen Zustand entspricht, aber nichteinmal mehr dem des Säuglings. Zum anderen beschreibt er die Aggression als einen Trieb, der nach Befriedigung in sich selbst sucht, also nicht danach, ein Gut zu erreichen, das befriedigt. In »Gestalt Therapy« dagegen wird die Triebbefriedigung als ein aktives – eben »aggressives« – Sich-Sättigen (Saugen) sowie die Aggression als Teil des funktionalen Bewusstseins beschrieben. Die sozial gesteuerte, fremdbestimmte Bedürfnisbefriedigung ist geradezu die Ursache für das individuelle Unglück.

Nochmals: Warum belegt Goodman den positiven, lebensnotwendigen Prozess des aktiven Sich-Nährens denn mit dem gleichen Begriff wie die sozial verächtliche Zerstörung oder Destruktion? Aggressionen, die tatsächlich abzulehnen sind, sinnlos, böse, Leid schaffend, menschenverachtend, stellen »neurotische Derivate« der ursprünglich nützlichen (wiewohl nicht immer bequemen und angenehmen) Aggression dar. Die Bedingungen, unter denen die neurotischen Derivate entstehen, rufen zu therapeutischer und politischer Aktion auf. Aber diese Aktion darf sich nicht gegen den guten Sinn der Aggression selbst richten, denn sonst fallen sie dem Verhängnis anheim, das Unbehagen in der Kultur und damit Unglück und inhumanes Handeln zu perpetuieren.

Ganzheit vs. Totalität

Bin in einem neuen Projekt versunken, die zentralen Stellen aus Perls-Hefferline-Goodman »Gestalt Therapy« angemessen zu übersetzen (es gibt zwei Übersetzungen, eine schlimmer als die andere) und zu kommentieren. Ein paar Gedanken will ich hier vorab präsentieren (bei der Aggressionstheorie von Gooman-Perls gibts auch eine interessante Frage, ob – und wenn ja wie – sie sich mit dem Non-Aggression-Principle von Rothbard verträgt). Aber fangen wir von vorn an.

Man sollte Gestalttheorie weder mit Holismus noch mit Universalismus verzwechseln. Die Perspektive bleibt radikal individualistisch: Der Organismus ist mit seiner Wahrnehmung und seiner Bewegung das Organisationsprinzip der »Ganzheit«. Der Satz »alles hängt mit allem zusammen« ist keine Wirklichkeitserfassung, sondern ein neurotisches Ausweichen vor der Wirklichkeit (nach Sigmund Freud wäre er als interessante Methode zur Leidensverhütung zu charakterisieren). Er mündet entweder in einer Ohnmachtsfantasie – weil das Ganze zu umfassend ist, kann es nicht beeinflusst werden – oder in einer Omipotenz­fantasie wie z.B.: weil alles mit allem zusammenhängt, brauche ich hier nur für den Frieden im Nahen Osten zu beten und schon wird daraus etwas Gutes erwachsen. Beides läuft auf der Ebene der Handlung auf ziemlich dasselbe hinaus. Die Ganzheit, wie Kurt Lewin (und andere Gestaltpsychologen) sie fassen, ist dagegen ein vom Hintergrund sich abhebendes, zeitlich und räumlich eingegrenztes Sinnstück. Dies bezieht Goodman auf die therapeutische Situation als Mahnung, dass es nicht darum zu tun sein, das »ganze« Leben des Klienten umzukrempeln, sondern so vorsichtig – »minimal­invasiv« – wie möglich vorzugehen. Mit diesem Gedanken führt Goodman Gestaltpsychologie und Pragmatismus (William James und John Dewey) zusammen. Dem Pragmatismus zufolge besteht der Sinn des Bewusstseins darin, zur Veränderung drängende Situationen (Probleme) in ihren aktuellen Bezügen so lange zu analysieren, bis eine Ursache gefunden wird, die einen hinreichenden Ansatzpunkt zum Eingreifen (zum Lösen) bietet. Das heißt, dass die Analyse so weit und tief wie nötig, aber auch so brengrenzt wie möglich gehalten wird. Denn je komplexer die Ursache, um so schwieriger gestaltet sich der Eingriff.

Was psychotherapeutisch gilt, gilt auch politisch. Und an dieser Stelle schlägt Goodmans Ansatz in Gesellschaftskritik um: Dass unter den gegebenen gesellschaftlichen Bedingungen alles mit allem zusammenhängt, ist keine Naturnotwendigkeit und auch kein unausweichliches historisches Schicksal, sondern Ergebnis dessen, wie wir die Gesellschaft eingerichtet haben. Wir könnten zu einer Situation zurückkehren, in welcher Probleme eher vor Ort als in entfernten Schaltzentralen gelöst werden. Wir könnten mehr »organismische Selbstregulation […] möglich machen, erlauben und riskieren«, wenn wir die Komplexität entflechten und weniger totalitäre Ganzheiten dulden würden. Aber das ist nur möglich, wenn die Menschen weniger von neurotischer Angst umgetrieben, wenn sie selbst- bewusster, individualistischer und spontaner werden. Dies ist eine therapeutische und keine politische Aufgabe, denn die neurotische Hemmung der Selbstregulation ist ihrerseits eine selbstregulierte sinnvolle Antwort der Menschen auf den Zustand der Gesellschaft.

Gestalttherapie ist Praxis der Befreiung.

Funkstille

Hi

Werde in den nächsten Tagen etwas schweigsam werden … Sicherungsplatte und jetzt auch die Arbeitsplatte haben ihren alten Geist spontan aufgegeben.

Quäle mich jetzt mit einem süßen kleinen Tablet herum – für meine Wurstfinger eine echte Herausforderung!

Aber dieses kleine Wunderding hilft mir immerhin, mit meiner Netzumwelt Kontakt zu halten.

Genervt
Andreas

P.S. Mir sind alle meine Fotos abhanden gekommen – wenn irgendwer noch Kopien bei sich herumschwirren haben sollte, wäre es lieb, sie mir per mail rüberzuschicken.

thnX!!!

Freud: Toleranz und Retroflexion

Die Geschichte vom Goldenen Kalb habe ich als Beispiel schon öfter (zuletzt hier) behandelt. Eine interessante Variation der Geschichte fand ich bei Freud unter dem Titel “Der Moses des Michelangelo” (kostenlose Kindle-Version). Freud geht von den merkwürdigen Differenzen aus, die er bei der Beschreibung der Statue in der Literatur vorfand.

Was nicht verstanden war, wurde auch ungenau wahrgenommen.

Die Statue wird im Allgemeinen darauf bezogen, dass Moses die Steintafeln von Gott erhalten hat, zum Lager der Israeliten zurückkehrt, erfährt, dass sie abgefallen sind, und sich kurz vor seinem Zornesausbruch befindet. Freud hat die Statue nun exakt beschrieben und festgestellt, dass nichts in ihr auf den Ausbruch des Zornes hindeutet. Dagegen interpretiert er die Haltung der Statue (besonders die den Bart berührende rechte Hand) als Zeichen von zurückgehaltenem (retroflektiertem) Zorn.

[Der Moses des Michelangelo] wollte es in einem Anfall von Zorn, aufspringen, Rache nehmen, an die Tafeln vergessen,* aber er hat die Versuchung überwunden, er wird jetzt so sitzen bleiben in gebändigter Wut, in mit Verachtung gemischtem Schmerz. […]

[Michelangelo] hat das Motiv der zerbrochenen Gesetzestafeln umgearbeitet, er läßt sie nicht durch den Zorn Moses’ zerbrechen, sondern diesen Zorn durch die Drohung, daß sie zerbrechen könnten, beschwichtigen oder wenigstens auf dem Wege zur Handlung hemmen […] – nicht ohne Vorwurf gegen den Verstorbenen [Papst Julius II, für dessen Grab die Statue geschaffen wurde], zur Mahnung für sich selbst, sich mit dieser Kritik über die eigene Natur erhebend.

Damit wird die Statue zum Sinnbild dessen, was ich für das Zentrum der Toleranz (und der Schwierigkeit, sie zu üben) halte: Es geht ja nicht darum, das zu respektieren oder zu dulden, was mir gefällt oder was mir gleichgültig ist (da braucht man gar nicht von “Duldung” zu sprechen), sondern in gebändigter Wut, in mit Verachtung gemischtem Schmerz sich über die eigene Natur erhebend das zu erdulden, was mir im höchsten Maße zuwider ist, was meinen tief eingewurzelten Werten und höchsten Wahrheiten widerspricht.

Danke, Sigmund, dass du mir diesen Michelangelo geschenkt hast. Frohes neues Jahr euch allen, die ihr der Freiheitsfabrik und ihren Kapriolen die Treue haltet.

—–

* So steht es in der Kindle-Edition. Scheint mir irgendwie grammatisch falsch. Bei Freud? Oder ein Fehler in der Edition?

2011: Blick zurück in Zorn

Sigmund Freud in der zweiten Vorbemerkung Juni 1938 zur “Der Mann Moses und der Monotheismus”, nachdem der alte und todkranke Mann aufgrund der nationalsozialistischen Okkupation Österreichs ins englische Exil verbracht worden war:

Die ganz besonderen Schwierigkeiten, die mich während der Abfassung dieser an die Person des Moses anknüpfenden Studie belastet haben – innere Bedenken wie äußere Abhaltungen -, bringen es mit sich, daß dieser dritte, abschließende Aufsatz von zwei verschiedenen Vorreden eingeleitet wird, die einander widersprechen, ja einander aufheben. Denn in dem kurzen Zeitraum zwischen beiden [die erste stammt aus dem März 1938] haben sich die äußeren Verhältnisse des Schreibers gründlich geändert. Ich lebte damals unter dem Schutz der katholischen Kirche und stand unter der Angst, daß ich durch meine Publikation diesen Schutz verlieren* und ein Arbeitsverbot für die Anhänger und Schüler der Psychoanalyse in Österreich heraufbeschwören würde. Und dann kam plötzlich die deutsche Invasion; der Katholizismus erwies sich, mit biblischen Worten zu reden, als ein “schwankendes Rohr”. In der Gewißheit, jetzt nicht nur meiner Denkweise, sondern auch meiner “Rasse” wegen verfolgt zu werden, verließ ich mit vielen Freunden die Stadt, die mir von früher Kindheit an, durch 78 Jahre, Heimat gewesen war.

Ich fand die freundlichste Aufnahme in dem schönen, freien, großherzigen England. Hier lebe ich nun, ein gern gesehener Gast, atme auf, daß jener Druck von mir genommen ist und daß ich wieder reden und schreiben – bald hätte ich gesagt: denken darf, was ich will oder muss.

Ich zitiere dies hier so ausführlich, weil mir in diesem Jahr so deutlich geworden ist wie kaum je zuvor, dass in Deutschland die letzten Residuen einer klassisch bürgerlich-liberalen und aufklärerischen Haltung ausgerottet worden sind. Ob es wütender Antiamerikanismus oder schmierenkomödiantische Häme über die FDP ist: Der Gegenstand des Hasses ist nicht etwa ein Abweichen von liberalen Werten, sondern im Gegenteil die Unterstellung, die USA oder die FDP würden diese repräsentieren und diese seien die Ursache für Krieg und Krise (Tiefpunkt des Jahres war die Kritik der zu Extrembellizisten gewandelten Grünen an der von Guido Westerwelle federführend zu verantwortende Zurückhaltung Deutschlands, in den libyschen Bürgerkrieg einzugreifen). Das hält keiner kritischen Analyse stand. Aber was schert die große Koalition von Straßenpöbel und hochgebildeten Nutznießern von Staatsgewalt das Kriterium von intellektueller Redlichkeit?

Wie einige Libertäre angesichts dieser Lage die Taktik einzuschlagen, den Leuten zu sagen, auch Libertäre bräuchten keine Toleranz (denn schließlich sei es das [Eigentums-] Recht eines jeden, zu exkludieren, zu diskriminieren, zu boykottieren, sich abzuschließen), ist mit Sicherheit kontraproduktiv. Denn den religiösen wie säkularen Fanatikern ist es unerträglich, dass Menschen existieren, die anders denken oder handeln, als die jeweiligen Fanatiker es für richtig halten. Sollte es gelingen, aus ihren Reihen mit der Antitoleranz-Rhetorik Zuhörer zu gewinnen, werden sie nur solange Beifall spenden, wie es gegen angebliche oder tatsächliche Diskriminierung von Gleichgesinnten in Staat und Medien geht – während sie zumindest klammheimliche Freude über alle Hürden haben, die für ihre Gegner errichtet werden. Hört euch um bei den Rechten, wie sie über die von Linken beherrschten Mainstream-Medien und -Politik sich beklagen, und dann schaltet um zu den Linken, die meinen, die Rechten beherrschten die Mainstream-Medien und -Politik. Kämpft einer von ihnen, wie es die bürgerlich-liberale aufklärerische Haltung will, für die Freiheit der Andersdenkenden?

Was ich mich frage, ist: Was kann man – was kann ich – tun, um die liberale Haltung zu erneuern? Es geht mir da gar nicht um radikale Positionen, konsequenten Liberalismus oder gar Anarchokapitalismus. Ich erinnere mich an meinen Vater, der als überzeugter linker Sozialdemokrat mir beigebracht hat, dass Toleranz der wichtigste Wert einer Gesellschaft sei – ich bin sicher, dass er heute weder in der SPD noch in einer anderen Partei Mitglied wäre.

————

* Paul Goodman schrieb an diese Formulierung anknüpfend einen traurigen Essay, in welchem er den Verrat des Vaters der psychoanalytischen Bewegung beklagte – von einem Vater erwartete er schließlich Mannhaftigkeit unbeschadet von den Konsequenzen. (Ein interessanter Fall von Übertragung, nicht unverständlich bei einem Autor, dessen Vater die Familie kurz nach der Geburt von jenem verließ.)

zu meinem abschluss für dieses jahr freiheitsfabrik, verbunden mit heissem dank an alle mitstreiterinnen:

ein p.s. kann ich mir dann doch nicht verkneifen: gibt es ein schöneres sinnbild für dialektik als einen regenbogen? das stumpfe gegensatzpaar ‘sonnenschein’ und ‘regen’ transzendiert seine einsinnigkeit durch zufälliges aufeinandertreffen auf’s farbenfroheste und – trotz aller physikalischen eindeutigkeit – erstaunlichste.

Der Wassersturz, das Felsenriff durchbrausend,
Ihn schau’ ich an mit wachsendem Entzücken.
Von Sturz zu Sturzen wälzt er jetzt in tausend,
Dann abertausend Strömen sich ergießend,
Hoch in die Lüfte Schaum an Schäume sausend.
Allein wie herrlich, diesem Sturm ersprießend,
Wölbt sich des bunten Bogens Wechseldauer,
Bald rein gezeichnet, bald in Luft zerfließend,
Umher verbreitend duftig kühle Schauer.
Der spiegelt ab das menschliche Bestreben.
Ihm sinne nach, und du begreifst genauer:
Am farbigen Abglanz haben wir das Leben.
(Goethe, Faust II)

einbildung

wenn ich ‘bildung’ höre, klappen meine zehennägel nach oben. die eine gruppe, die diese floskel benutzt, hat kanonischen zugang: was muss man gelesen, gehört, gesehen haben, um sich als gebildet bezeichnen zu dürfen? selbst der millionen-gewinnen-trash in allen (öffentlichen wie privaten) sendern spielt nur aufgetakelte versionen dieses dürren kulturspielchens. auf der anderen seite diejenigen, die kultur ganz körper+traditionslos einfach mit pc verwechseln: kultur sei die einsicht, die je eigene sei im wesentlichen dadurch bestimmt, dass sie defizitär und der multikultiauffrischung anheim zu stellen sei.

beide sichten sind messlatten-irrsinne. keiner wird ein besserer mensch nur dadurch, dass er mozart hört oder sich mit transzendentaler meditation aufhübscht. alles peripheres beiwerk. nicht dass man liest, hört, guckt, in fremdes abtaucht ist wichtig (aus langeweile frisst der teufel auch kaviar), sondern wie!

in unserer hannoverschen haz von heute zitiert rom (‘initial’) aus dem büchlein ‘wozu lesen?’ von charles danzig:

“Das Lesen verändert uns kaum. Vielleicht veredelt es uns ein bisschen, aber ein Drecksack ist und bleibt ein Drecksack, auch wenn er Racine gelesen hat. Aus einem ungebildeten Drecksack ist dann allenfalls ein aufpolierter Drecksack geworden.”

mehr muss man über bildung nicht wissen. und alle bildungspolitikerinnen und curricularforscherinnen sollten diese (nicht einmal besonders gut formulierten) sätze solange abschreiben müssen, bis schillers ‘glocke’, brechts ‘heilige johanna’ oder hauptmanns ‘ratten’  und die gedichte von tranströmer ihnen so degoutant als weltrettungsmittel geworden sind, dass sie sie wieder als das begreifen, was sie tatsächlich sind: einfach kunst. nicht mehr. nicht weniger.

und wenn wer keine lust hat: halt auch keine kunst.

jedenfalls (+wichtigstens!): keine ”””””kultur””””” …

im wege stehen (post-xmas II)

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